In meiner Kindheit liebte ich die Geschichten von Sven Nordqvists Pettersson und seinem Kater Findus. In einem der Bücher backen die beiden Pfefferkuchen zu Weihnachten. Ich habe mir immer vorgestellt, wie lecker diese Pfefferkuchen wohl sein müssen – trotzdem hat es tatsächlich fast ein viertel Jahrhundert gedauert, bis ich endlich selbst mal welche gebacken habe.

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Mit Träumen ist es ja so eine Sache. Meist ist die Erwartung so groß, dass die Realität sie überhaupt nie erreichen kann. Nicht so bei den Pfefferkuchen. Sie schmecken genau so, wie ich sie mir immer vorgestellt habe (oder sogar noch ein kleines bisschen besser).

Leider bin ich dieses Jahr noch nicht dazu gekommen, sie frisch zu backen, daher gibt es ausnahmsweise Fotos von 2013. (Ich musste einfach unbedingt dieses Rezept teilen.)

Pfefferkuchen
170 g flüssiger Honig
100 g Butter
85 g Zucker
1 kleines Eigelb
350 g Mehl
45 g Kakao
70 g Mandelmehl
20 g Haselnussmehl
1 gehäufter TL Lebkuchengewürz
je 1/2 Päckchen Backpulver und Natron

Für den Dekor-Zuckerguss:
1 Eiweiß
2 EL Zitronensaft
100 g Puderzucker

Honig und Butter bei niedriger Hitze erwärmen, Zucker dazurühren und darin auflösen. Masse abkühlen lassen und dann das Eigelb unterrühren.
Restliche Zutaten mischen und mit dem flüssigen Teil zu einem glatten Teig verkneten. Mit Folie bedecken und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig gut durchkneten und ca. 1 cm dick ausrollen. Pfefferkuchen in gewünschter Form ausstechen und auf Backblech legen. Mit einem Tuch bedeckt über Nacht in einem warmen Raum ruhen lassen.

Ofen vorheizen und bei 125°C für etwa 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Zucker-Dekopaste anrühren: Eiweiß zu Schnee schlagen, nach und nach Puderzucker einsieben und weiterrühren bis die Masse dick und glänzend ist. Zitronensaft einträufeln. Masse in einen Spritzbeutel geben und mit einer kleinen Lochtülle die abgekühlten Pfefferkuchen verzieren.

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Bon appétit!

Die Pfefferkuchen sind sehr lange haltbar und schmecken selbst nach ein paar Wochen noch gut. Werden sie in einer trockenen Dose kühl gelagert, bleiben sie schön saftig und aromatisch.

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