Vor einiger Zeit habe ich die „Wunderpflanze“ Moringa (Moringa oleifera) vorgestellt. Ende August habe ich meine ersten eigenen Moringasamen in Töpfchen gesetzt. Nach etwa einer Woche sind die Pflänzchen geschlüpft.

moringa1

Wegen seiner außergewöhnlichen Nährstoffgehalte ist das rein pflanzliche Pulver, das aus den getrockneten Blättern des Moringabaumes hergestellt wird, ideal zur Nahrungsergänzung. Ich beziehe das Pulver direkt über einen Produzenten, der Moringa auf seiner biologisch-ökologischen Farm in Nigeria selbst anbaut.

moringa2

Kürzlich bekam ich von einer Bekannten dann einige Moringasamen zugeschickt, von denen ich zunächst vier Stück pflanzen wollte. Die Samen werden zwölf bis 72 Stunden in warmem Wasser eingeweicht und erst dann etwa 1 cm tief in Kakteenerde oder sehr sandigen Boden gepflanzt. Die Tontöpfe werden dann mit Folie bedeckt an einen möglichst warmen Ort gestellt und täglich gelüftet. Nach ein bis zwei Wochen (manchmal dauert es auch vier bis sechs Wochen) keimen dann hoffentlich kleine Moringapflänzchen.

Später möchten die wirklich schnell wachsenden Pflänzchen in 20-l-Töpfe umgepflanzt werden. Wenn sie etwa 50 cm hoch gewachsen sind, schneidet man sie zurück, damit die Triebe möglichst buschig nachwachsen und der Stamm schön breit und stabil wird. Moringas mögen es gerne warm und sollten Temperaturen unter 15 °C nicht ausgesetzt werden. In unseren Breiten sind sie daher nur als Zimmerpflanzen zu halten, können im Sommer aber auch draußen stehen.

moringa3

Ob meine Pflanzen jemals so groß werden, dass ich tatsächlich Blätter „ernten“ kann, wird sich noch herausstellen. Ich finde die Pflanzen aber auch einfach nur so sehr schön.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Post Navigation